Vereinsebene:
Im Verein werden die Majestäten meist durch ein traditionelles Adlerschießen ermittelt. Der Adler, der als Symbol für die Schützentradition dient, besteht in der Regel aus mehreren Teilen, die kreativ und individuell gestaltet werden. Jeder Verein hat seine eigene Art, den Adler aufzubauen, was die Veranstaltung zu einem besonderen Highlight im Vereinsleben macht. Die Hauptbestandteile des Adlers sind der Kopf, die linken und rechten Flügel, der Schweif und der Rumpf. Der Schütze, der am Ende den Rumpf des Vogels abgeschossen hat, erhält die Majestätenwürde und wird zum neuen König oder zur neuen Königin gekrönt.
Bezirks-/Diözesan-/Bundesebene
Auf den höheren Ebenen wird die Wahl der Majestäten meist auf Scheiben durchgeführt, was den Wettbewerben eine zusätzliche sportliche Dimension verleiht. Die dem Bezirksverband angeschlossenen Bruderschaften ermitteln unter den amtierenden Majestäten die Bezirksmajestäten. Diese Titelträger repräsentieren den Bezirk bei verschiedenen Veranstaltungen und fördern den Austausch zwischen den Vereinen.
Die Bezirksmajestäten, die dem/der Diözesanjungschützenmeister*in gemeldet werden, haben die Möglichkeit, am Diözesanprinzenschießen teilzunehmen. Abhängig von der Größe der Bezirksjugend hat jeder Bezirk das Recht auf einen oder zwei Startberechtigten. Hierbei konkurrieren die Bezirksmajestäten um den Titel der Diözesanmajestät.
Die Bestplatzierten, nach einem speziellen Schlüssel, der durch den Bund der Sankt Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) festgelegt wird, werden an den Bundesschießmeister gemeldet. Im Diözesanverband Trier können die Plätze 1 bis 4 gemeldet werden.
Die technische Durchführung der Schießwettbewerbe obliegt dem Schießmeister der jeweiligen Ebene des BHDS. Dieser sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe und ist verantwortlich für die Einhaltung der Wettkampfbestimmungen.