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Adlerschießen
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Traditionschießen

 

Unter dem Begriff "Traditionsschießen" werden die Wettkämpfe um die Königswürde oder die Prinzenwürde zusammengefasst.

Bei diesem Schießen wird im Gegensatz zum sportlichen Schießen nicht auf eine Zielscheibe, sondern auf eine Vogelattrappe geschossen.

Das Schießen auf Holzvögel ist eine traditionsreiche Schießsportdisziplin mit tiefen historischen Wurzeln. Diese besondere Form des Schießens wird seit Jahrhunderten in vielen Schützenvereinen und Bruderschaften gepflegt und ist eng mit dem Brauchtum des Königsschießens verbunden.

Ablauf des Schießens

  • Ein kunstvoll gefertigter Holzvogel wird auf einer hohen Stange oder einem Mast befestigt.
  • Die Schützen treten nacheinander an und versuchen, mit Gewehr oder Armbrust nach und nach Teile des Vogels abzuschießen.
  • Wer das letzte verbliebene Stück des Vogels trifft, wird als Schützenkönig oder Sieger des Vogelschießens geehrt.

Das Schießen auf Holzvögel ist nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis. Es verbindet Generationen, fördert die Schützentradition und stärkt den Gemeinschaftssinn.

Gemäß der gültigen Sportordnung, gelten folgende Altersklassen:

  • Bambinimajestäten bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres
  • Schülermajestäten 12 bis 16 Jahre 
  • Jugendmajestäten 17 bis 24 Jahre
  • König ab 18 Jahre

Maßgebend für die Klasseneinteilung ist das Jahr, in dem das Schießen ausgetragen wird. Die Konkretisierung der Altersklassen erfolgt durch die jeweilig gültige Ausschreibung. 

Prinzenschießen

Adler

Vereinsebene:
Im Verein werden die Majestäten meist durch ein traditionelles Adlerschießen ermittelt. Der Adler, der als Symbol für die Schützentradition dient, besteht in der Regel aus mehreren Teilen, die kreativ und individuell gestaltet werden. Jeder Verein hat seine eigene Art, den Adler aufzubauen, was die Veranstaltung zu einem besonderen Highlight im Vereinsleben macht. Die Hauptbestandteile des Adlers sind der Kopf, die linken und rechten Flügel, der Schweif und der Rumpf. Der Schütze, der am Ende den Rumpf des Vogels abgeschossen hat, erhält die Majestätenwürde und wird zum neuen König oder zur neuen Königin gekrönt.

Bezirks-/Diözesan-/Bundesebene
Auf den höheren Ebenen wird die Wahl der Majestäten meist auf Scheiben durchgeführt, was den Wettbewerben eine zusätzliche sportliche Dimension verleiht. Die dem Bezirksverband angeschlossenen Bruderschaften ermitteln unter den amtierenden Majestäten die Bezirksmajestäten. Diese Titelträger repräsentieren den Bezirk bei verschiedenen Veranstaltungen und fördern den Austausch zwischen den Vereinen.

Die Bezirksmajestäten, die dem/der Diözesanjungschützenmeister*in gemeldet werden, haben die Möglichkeit, am Diözesanprinzenschießen teilzunehmen. Abhängig von der Größe der Bezirksjugend hat jeder Bezirk das Recht auf einen oder zwei Startberechtigten. Hierbei konkurrieren die Bezirksmajestäten um den Titel der Diözesanmajestät.
Die Bestplatzierten, nach einem speziellen Schlüssel, der durch den Bund der Sankt Sebastianus Schützenjugend (BdSJ) festgelegt wird, werden an den Bundesschießmeister gemeldet. Im Diözesanverband Trier können die Plätze 1 bis 4 gemeldet werden.

Die technische Durchführung der Schießwettbewerbe obliegt dem Schießmeister der jeweiligen Ebene des BHDS. Dieser sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe und ist verantwortlich für die Einhaltung der Wettkampfbestimmungen.